
Jakob Springfeld liest aus „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“

Rechtsextremismus ist kein ostdeutsches Problem – es ist ein gesamtdeutsches. Das ist die zentrale These von Jakob Springfeld, der am Dienstag, 25. August, ab 19 Uhr in der auf Einladung der Grünen aus seinem Buch „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“ liest und mit dem Publikum ins Gespräch kommt.
Springfeld, Jahrgang 2002, ist in Zwickau aufgewachsen und dort bereits als Schüler aktiv gegen Rechtsextremismus eingetreten – eine Entscheidung, die ihm regelmäßige Hassnachrichten und Gewaltandrohungen einbrachte. Sein Buch „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“ wurde zum Spiegel-Bestseller. Für sein Engagement für Demokratie und Bürgerrechte wurde er mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.
Seine Warnung richtet sich an alle, die das Erstarken des Rechtspopulismus noch immer vor allem dem Osten zuschreiben – und dabei übersehen, wie tief das Problem längst in der gesamten Gesellschaft verwurzelt ist.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten.

